Eisfestival in Harbin: Die Konstruktionen aus Eis erreichen eine beeindruckende Höhe. Fotos: Oliver Zwahlen

Eisfestival in Harbin: Die Konstruktionen aus Eis erreichen eine beeindruckende Höhe. Fotos: Oliver Zwahlen

Vor wenigen Tagen öffnete das Schnee- und Eisfestival in Harbin zum 30. Mal seine Pforten und in den kommenden sechs bis acht Wochen werden voraussichtlich rund eine Million Menschen aus aller Welt die bizarre Eiswelt im hohen Norden Chinas besuchen. Im vergangenen März war ich selbst in Harbin und möchte dir heute ein paar Tipps für einen allfälligen Besuch geben. Die Bilder stammen zwar vom letzten Winter, aber das kannst du auch als Vorteil sehen: Du weisst auf diese Weise, was dich erwartet, kannst dich aber trotzdem überraschen lassen.

Ich habe mir lange überlegt, wie ich dir in diesem Artikel am besten meine Erfahrungen präsentiere. Ich habe mich entschlossen, eine Aufzählung von unterschiedlichen Punkten zu publizieren, die dir bei der Planung helfen könnten. Und um es vorweg zunehmen: obwohl ich Kälte eigentlich nicht ausstehen kann, war das Schnee- und Eisfestival in Harbin eines meiner Highlights des vergangenen Jahres. Was du sonst noch im chinesischen Winter unternehmen kannst, habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

1. Das Eisfestival fällt mit dem chinesischen Neujahrsfest zusammen

Falls du schon in China bist, wirst du wohl wissen: Das Eisfestival von Harbin fällt jedes Jahr mit dem chinesischen Frühlingsfest zusammen. Das bietet auf der einen Seite die Chance, das wichtigste Fest im chinesischen Kalender etwas besser kennenzulernen, allerdings bin ich der Meinung, dass die Nachteile beim Reisen überwiegen. Je mehr sich deine Reisezeit der offiziellen Urlaubsperiode nähert, desto schwieriger wird es, eine Bahnfahrkarte zu kaufen. Versuch also unbedingt, bei den Reisedaten etwas flexibel zu sein, falls an einem Tag einmal alle Züge ausverkauft sind. Es ist oft besser, sich frühzeitig um einen Flug zu kümmern.

Während sich das chinesische Frühlingsfest (Neujahr) sehr stark auf die Verfügbarkeit von Zugfahrkarten auswirkt, gibt es wenigstens bei den Hotels eine Teilentwarnung. Der grösste Teil der Zugpassagiere ist nicht aus touristischen Gründen unterwegs, sondern um die Familie zu besuchen. All diese Menschen brauchen kein Hotel. Nichts desto trotz nutzen auch viele Chinesen den Urlaub dazu, ihr eigenes Land zu bereisen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass an den Tagen rund um den Jahresbeginn (heuer: 30. Januar) eher wenig in den Hotels los ist, doch sobald die wichtigsten Feiertage vorbei sind, geht es richtig ab und du wirst kaum noch günstige Angebote finden. Als ich Harbin am letzten Februarwochenende besuchte, hatte ich keine Probleme, eine Unterkunft zu buchen.

2. Wann das Eisfestival in Harbin endet

Als ich letztes Jahr herausfinden wollte, ob ich im März das Eisfestival überhaupt noch besuchen kann, stellte ich etwas Seltsames fest:  Das Eröffnungsdatum wird überall etwas anders angegeben und das Enddatum konnte ich überhaupt nicht herausfinden. Beides hat seinen Grund. Die unterschiedlichen Eröffnungsdaten beruhen darauf, dass das Eisfestival kein einzelne Veranstaltung ist, sondern aus mehreren Bestandteilen besteht, die teilweise zu unterschiedlichen Zeiten beginnen. Zudem ist es oft möglich, die Veranstaltung schon vor der Eröffnung zu besuchen.

Einsturzgefahr: Arbeiter kontrolliert die Festigkeit der Eisbauten.

Einsturzgefahr: Arbeiter kontrolliert die Festigkeit der Eisbauten.

Das Enddatum wird deswegen meistens nicht angegeben, weil es ganz wörtlich „fliessend“ ist. Ab etwa Mitte Februar sind die Temperaturen in Harbin nicht mehr kalt genug und die Eisstrukturen beginnen langsam zu schmelzen. Jeden Tag überprüfen die Mitarbeiter die Tragfestigkeit der einzelnen Gebäude und Skulpturen. Sobald die Gefahr besteht, dass eines einstürzen könnte, wird dieses gesperrt. Dann kannst du es natürlich immer noch von aussen anschauen, aber du kannst nicht mehr reingehen oder auf den Brücken oder Balkonen spazieren. Während aus der Distanz alles ganz normal aussah, konnte ich bei den filigraneren Arbeiten in der Nähe schon sehen, dass die Ecken und Kanten nicht mehr ganz scharf waren.

3. Liebe Schnee oder doch Eis?

Etwas verwirrend ist die Tatsache, dass das Harbin Ice and Snow Festival aus drei Veranstaltungen besteht, die erst seit einigen Jahren unter einem gemeinsamen Namen auftreten und auch einen anderen Ursprung haben. So gibt es auch bis heute noch drei unterschiedliche Festivalgelände: Eines befindet sich im Sun Islands Park und ein anderes im weitaus kleineren, aber auch etwas urbaneren Zhaolin Park, genau gegenüber auf der anderen Seite des Songhua-Flusses. Das wichtigste ist aber die Grand World of Ice and Snow.

Abendstimmung: Mit der Kutsche kannst du dich über das Festivalgelände fahren lassen.

Abendstimmung: Mit der Kutsche kannst du dich über das Festivalgelände fahren lassen.

Während früher im Zhaolin-Park hauptsächlich Eislaternen gezeigt wurden, war der Sun Island Park der Ort, wo man hauptsächlich Schneeskulpturen fand. Die Grand World of Ice and Snow bietet etwas von allem. Da man für jeden Park separat einen Eintritt bezahlen muss, habe ich nur den Hauptanlass besucht und diesen Entscheid bis heute nicht bereut: als ich Fotos von Bekannten anschaute, die beide Parks besucht haben, konnte ich kaum Unterschiede erkennen. Noch ein kleiner Tipp für die Sparfüchse unter den Lesern: In The Grand World of Ice and Snow gilt ein Eintritt jeweils für einen halben Tag: Der unbeliebtere Vormittag kostet nur 150 Yuan, während der Nachmittag (bis Abend) mit 300 Yuan doppelt so teuer ist.

4. Wähl die passende Kleidung

Harbin ist kalt, sehr kalt. Erschwert wird alles noch dadurch, dass das Festivalgelände besonders schön ist, wenn nachts die Eiskonstruktionen von zahlreichen bunten Lampen in eine unwirkliche Farbewelt getaucht werden. Als ich Ende Februar dort war, lagen die Temperaturen am Tag bei etwa minus zehn Grad und sanken bald nach dem Eindunkeln auf minus 20 Grad. Das ist weniger schlimm als es klingt: Sobald mir zu kalt wurde – also etwa jeweils nach einer halben Stunde im Freien – begab ich mich in eines der zahlreichen Kaffees, wo ich mich aufwärmen konnte.

Ich hatte aber Glück. Andere Reisende berichteten von minus 40 Grad. Dann sind die Eisblöcke so kalt, dass sie sogar trocken bleiben, wenn man sie mit der blossen Hand anfasst. Die Körperwärme reicht offenbar nicht aus, um das Eis zu frieren. Ich hab das aber nicht selber probiert. Und so lecker das Eis auch aussehen mag: man sollte es besser nicht ablecken – die Zunge würde am Eis festfrieren.

Spass im Eis: Auf zahlreichen Rutschen kann man über das Eis schlittern.

Spass im Eis: Auf zahlreichen Rutschen kann man über das Eis schlittern.

Ich hatte in Harbin einen dicken Mantel an, der über die Knie ging. Das war zwar angenehm, hat sich aber trotzdem als nicht so ganz praktisch erwiesen. Auf dem Festivalgelände gibt es zahlreiche Rutschen, die ich natürlich ausprobieren wollte. Ausserdem wird noch eine ganze Reihe anderer sportlicher Aktivitäten angeboten wie Schlittschuhlaufen und  Schlitteln. All das geht natürlich besser, wenn man etwas mehr Beinfreiheit hat.

Am meisten machte mir aber ohnehin die Kälte an der Nase und an den Füssen zu schaffen. Im Gesicht zog ich einfach meinen Schal hoch und konnte mich so vor dem beissenden Wind schützen. Für die Füsse kaufte ich mir Fusswärmer. Das sind kleine Beutel, die dank eines chemischen Prozesses bis zu sechs Stunden Wärme abgeben.

Denk auch daran, dass die Kälte deiner Kamera nicht gut tut. Wenn du von dem kalten Festivalgelände in ein warmes Restaurant gehst, können die Linsen genauso wie deine Brille beschlagen – mit dem Unterschied, dass du bei der Linse den Beschlag nicht mehr wegwischen kannst. Denk auch daran, dass in der Kälte die Batterien nicht so lange halten. Steck die Kamera daher am besten in eine Tasche.

 5. Was du sonst noch in Harbin tun kannst

Wenn du schon in Harbin bist, solltest du auch eine Reihe von anderen Sehenswürdigkeiten besuchen. Die Stadt selber hat eher wenig zu bieten und unterscheidet sich nicht so stark von anderen chinesischen Grossstädten. Die schönste Ecke befindet sich auf dem Platz, wo auch die russisch-orthodoxe Sophienkathedrale steht. Es lohnt sich, die Kirche auch von Innen anschauen, da diese in ein Museum umgestaltet wurde. Die Ausstellung ist zwar nicht wahnsinnig spannend, aber es gibt aber ein grösseres Modell der Stadt, der erahnen lässt, wie charmant Harbin vor 60 Jahren gewesen sein muss.

Nicht weit von der Sophienkathedrale kannst du in der Xiliu Daojie 51 (西六道街51) ein Roboter-Restaurant besuchen. Das ganze ist zwar ein Marketing Gag, aber letztlich ist es doch ganz witzig zu sehen, dass die Roboter, die das Essen an den Tisch bringen, die Arbeit nicht erleichtern, sondern eher einen Mehraufwand bedeutend. Das Essen – simple chinesische Küche – ist akzeptabel und die Preise liegen nur knapp über dem Durchschnitt. Es spricht also nichts dagegen, sich das ganze einfach einmal anzusehen.

Abenteuer mit Tigern: Für einen kleinen Betrag kannst du die Raubkatzen füttern.

Abenteuer mit Tigern: Für einen kleinen Betrag kannst du die Raubkatzen füttern.

Viele Harbin Besucher machen noch einen Abstecher zum Tigerpark an der Stadtgrenze. Allerdings kann ich den Besuch nur sehr bedingt empfehlen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Tiere besonders gut behandelt werden und auch Wissenschaftler werfen der Parkverwaltung Inzucht und Probleme bei der Verwaltung vor. Wenn du aber gerne für etwa 200 Yuan ein ganzes Hühnchen kaufst und das einem hungrigen Tiger zuwerfen willst, dann könnte der Besuch genau das richtige für dich sein. Eine ausführliche Beschreibung findest du hier.

Ein weiteres fragliches Vergüngen ist die Luftseilbahn über den Songhua-Fluss. Es mag sein, dass die Aussicht von den Gondeln aus wirklich hervorragend ist. Allerdings müssen Nichtchinesen für die Fahrt den doppelten Preis bezahlen. Für mich ein No-Go.

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5 Kommentare

  1. Hallo Oliver,

    du hast mir neulich an anderer Stelle geschrieben, dass „alleine reisen in China kein Hexenwerk“ sei. Sicher eine prinzipiell treffende Formulierung. Es kann recht abenteuerlich und lustig sein, allerdings auch nervenaufreibend. Meine Erfahrungen beschränken sich dabei bisher aber lediglich auf Erlebnisse wie Essen bestellen in einer absoluten Provinz-Großstadt wie Kaili oder Sehenswürdigkeiten wie die Tang-Gräber bei Xian, wo im Grunde kein Ausländer hinkommt und selbst Eintrittspreise ausschließlich chinesisch angeschrieben sind. Immerhin hat mir damals der Fahrer meines über unseren Reiseleiter gemieteten Wagens ein wenig geholfen …
    Jetzt plane ich eine Silvesterreise nach Hongkong (1 Woche), die mir für sich alleine eigentlich zu „dekadent“ wäre (langer Flug, zu kurzer Aufenthalt, widerspricht meinen Prinzipien normalerweise), natürlich wieder mit Gruppe, jedoch möchte ich individuell das Eisfestival in Harbin Anfang Januar 1-2 Tage dranhängen, damit es sich dann auch wirklich lohnt! Fliegen muss man ja eh über Peking. Die vom Veranstalter vorgeschlagenen extra Flug- und Hotelpreise sind okay, aber für ein „nur“ eintägiges Programm mit Guide verlangen die absolute Mondpreise von ca. 700 Euro. Findet übrigens auch die hiesige Agentur, deren chinesischer Partner insistiert aber angeblich darauf. Somit möchte ich es lieber auf eigene Faust (also nur mit vorgebuchten Flügen und Hotel) machen.
    Was rätst du mir? Kommt man dort völlig ohne chinesische Kenntnisse klar? Sprich: Zocken die einen vielleicht bereits bei Transfers (> Flughafen) ab? Kann man einen Fahrer für den ganzen Tag selbständig buchen und lohnt es? Das Verhandeln stelle ich mir aber unglaublich schwierig bis unmöglich vor. Für sowas hatte ich halt sonst immer jemanden. Auch Hotelrezeptionen können einem erfahrungsgemäß in den seltensten Fällen wirklich helfen. Ich weiß nicht, ob Busse eine Alternative wären und ob ich damit klarkäme. Wie ist es mit den Eintritten? Kann man das selbständig direkt vor Ort bezahlen, ohne vorzubuchen? Gott sei Dank ist es nicht am Wochenende, sondern wäre in der Woche. Ich weiß halt nicht, wie „international“ Harbin inzwischen tatsächlich ist, habe aber gewisse Bedenken. Wahrscheinlich aber viel zu viele, oder?

    LG

    Olaf

    1. Hallo Olaf,

      ich halte das absolut für machbar. Ich sehe zwei sinnvolle Möglichkeiten:

      1. Ich würde mir einen Zettel mit dem Hotelnamen und dem Eisfestival auf Chinesisch aufschreiben lassen. Druck es aus und zeig das dem Taxifahrer. Meine Erfahrung ist, dass die Mehrzahl der Taxifahrer in China ehrlich ist. Wichtigster Tipp: Nimm nie einen Fahrer, der auf dich zukommt (und denkt, dass du leichte Beute seist), sondern halte ein Taxi an der Strasse an. Oder nimm es am Flughafen bei der offiziellen Haltestelle, auch wenn dort die Schlage länger ist. Zusätzlich kannst du dir noch auf einem GPS/Smartphone die kürzeste Route aussuchen und den Fahrer wissen lassen, dass du ihn überwachst. Wenn der Fahrer nicht mit Meter fahren willst, steigst du wieder aus und nimmst das nächste Taxi. Lass dich auf keine Fixpreise ein.

      2. Der Fahrdienstvermittler „Uber“ gibt es auch in China. Ich habe es noch nie selber ausprobiert, aber wenn du weisst, wie die App läuft, kannst du damut relativ problemlos ein Taxi rufen. Vor allem aber bist du ziemlich sicher, dass du nicht beschissen wirst.

      Mit dem Bus kannst du natürlich auch hinfahren. Das Schwierigste ist, die passende Linie zu finden. Wenn du mir dein Hotel sagst, kann ich kurz nachsschauen, welche Busse von dort zum Eisfestival gehen.

      Ich habe mein Eintrittsticket fürs Eisfestival einfach am Eingang gekauft. Das war eine Sache von 5 Minuten. Ich war aber relativ am Ende dort und zudem unter der Woche.

      Zum Flug: Du musst nicht zwingend über Beijing fliegen. Es gibt auch direkte Flüge ab Hongkong und ab Shenzhen. Kostet hin und zurück etwas über 300 Euro mit Shenzhen Airlines.

      Gruss,
      Oli

      1. Hi Oli,

        die Agentur hat mir heute noch mal geschrieben, dass allein der Transfer vom Airport nach Harbin 250 Euro betragen würde. Na, da kann ich mich dann natürlich auch genausogut eigenständig bescheißen lassen!!! Selbst die von der (deutschen) Agentur raten mir nun zur alleinigen Buchung von Anschlussflügen und Hotel, wobei ich aus anderen Gründen an den Flug über Peking gebunden bin (macht aber nix). Da der Flug erst um 22.15 Uhr in Harbin ankommt, und dann womöglich arktische Temperaturen herrschen, hat man schon ein mulmiges Gefühl! Verdammter Mist! Mit Taxametern habe ich auch immer in China gute Erfahrungen gemacht, bin da aber immer nur Stadtverkehr gefahren … Was mögen denn 32 km Strecke um die späte Uhrzeit in etwa kosten? Vielleicht hat man ja Glück und trifft andere Ausländer, mit denen man sich zusammentun kann …
        Das Hotel heißt Lavande Hotel und liegt an der West Railway Station, also auch nicht einmal zentral. Wenn man vormittags nach Sun Island zu den Schneeskulpturen will, anschließend ins Zentrum (russische Kirche) und nachmittags zum großen Eisfestival wieder übern Fluss und danach zurück, ist man natürlich dauernd mit Verkehrsmitteln unterwegs. Das kann bei den Temperaturen, wenn es mit Komplikationen verbunden wäre, natürlich zum Alptraum werden. Schade, dass man offenbar nur die Wahl hat zwischen (immerhin gut behüteter) Totalabzocke oder dieser Ungewissheit … Aber ich fürchte, besser wird es in China nicht, was Preise angeht. Die haben jedwedes Maß verloren. Und man weiß eben auch nie, auf was für Menschenmassen man so trifft. Gott sei Dank habe ich noch ein wenig Zeit, mich zu entscheiden: Vom 1.-15.10. bin ich erstmal anderweitig weg (Zypern) und danach würde ich mich endgültig entschließen. Erstmal danke für deine Hilfe, ich melde mich sicher dann nochmal!

  2. Hi Oli,

    wollte mal Rückmeldung geben: Inzwischen war ich in Harbin als Verlängerung meiner Hongkong-Silvesterreise, und zwar komplett auf eigene Faust. Hab alles mit Taxi gemacht, und es war echt erschwinglich und fair. Oft wollten die Fahrer allerdings anfangs einen (teureren) Fixpreis und den Taxameter auslassen – da hilft nur Hartnäckigkeit! Übrigens ist der Zeitpunkt im direkten Anschluss an ein Silvesterprogramm direkt VOR Eröffnung (5.1.) – also am 3./4. Januar SEHR empfehlenswert: Alles ist schon geöffnet, auch wenn hier und da noch letzte Arbeiten gemacht werden, und es ist noch nicht so überfüllt. Am ersten Tag habe ich die Sophienkirche und die sehr schöne Innenstadt mit Flusspromenade und das Lantern Art Fair im Zhaolin Park gemacht – fand ich noch mit am schönsten. Am zweiten Tag dann die gewaltigen Schneeskulpturen auf Sun Island (happiger Eintritt, dennoch lohnend!) und „zum Aufwärmen“ (keine Ironie!) „Polarworld“ (weil gleich gegenüber und auch Taxis direkt daneben). Die Beluga-Show war schon schön, auch wenn alle Becken und Käfige eigentlich viel zu klein sind. Die Tiger habe ich mir geschenkt. Am Ende dann als Höhepunkt die „Ice World“ – mann war das da kalt! Auf jeden Fall könnte ich mir jetzt noch eher vorstellen, auch mal mehr auf eigene Faust in China zu machen!

    Gruß
    Olaf

    1. Hallo Olaf,

      vielen Dank für deinen Bericht. Das freut mich, dass bei dir alles so gut geklappt hat und du eine tolle Zeit in Harbin verbracht hast. Für weitere Inspiration wirst du hier auf de Blog hoffentlich noch das eine oder andere finden.

      Gruss,
      Oli

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